Artikel : Rubrik : Deutschland
Insgesamt seien 29.907 Fälle der Schweinegrippe in Deutschland gezählt worden. 90 Prozent der Infizierten hätten sich im Inland angesteckt. Besonders betroffen seien derzeit Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. "Die Welle hat begonnen", sagte er.
Bislang verlaufe die Infektion in den allermeisten Fällen milde. "Aber wir sehen zunehmend auch schwere Fälle", sagte der RKI-Präsident. Der Tod einer 48-Jährigen Schweinegrippe-Patientin ohne Vorerkrankungen am Freitag sei angesichts ähnlicher Fälle im Ausland nicht überraschend gekommen. Hacker sagte, es sei nicht ausgeschlossen, dass es zusätzlich zu den bisherigen sechs Todesopfern in Deutschland noch weitere geben werde.
Hacker rief die Bevölkerung daher erneut auf, sich impfen zu lasen. Wichtig sei aber auch die Beachtung von Hygienemaßnahmen wie das mehrfache Händewaschen am Tag und das Vermeiden von Husten und Niesen in Menschenmengen. Noch gebe es keine Notwendigkeit, Großereignisse vorsorglich abzusagen, sagte Hacker. Allerdings müsse man abwarten, wie sich die Krankheit weiter entwickle.
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