Artikel : Rubrik : Sport
Frankfurt schlägt Bochum - Hoffenheim gewinnt gegen Freiburg
02/11/2009, von Sharon Kohr / AFP
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1899 Hoffenheim ist der große Gewinner des Spieltags und darf sogar wieder von der erneuten Herbstmeisterschaft träumen.


Für Trainer-Novize Heiko Herrlich ist der Traum vom perfekten Einstand geplatzt: Beim Debüt des 37-Jährigen auf der Bank des VfL Bochum verlor der abstiegsgefährdete Revierclub nach schwacher Leistung mit 1:2 (1:1) bei Eintracht Frankfurt und verharrt nach dem elften Spieltag weiter als Tabellenvorletzter auf einem Abstiegsplatz. 1899 Hoffenheim ist hingegen nach dem Sieg gegen den SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga der große Gewinner des Spieltags.Ein Sonntagsschuss von Caio (14.) und ein Kopfballtreffer von Maik Franz (53.) besiegelten bei Eintracht Frankfurt die siebte Saisonniederlage der Bochumer, die zuletzt am 25. September (1:0 in Nürnberg) als Sieger das Feld verlassen hatten.

Bezeichnend für die Harmlosigkeit der Gäste war, dass ein Eigentor des späteren Torschützen Franz (25.) für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt hatte. Zudem sah Spielmacher Shinji Ono (80.) nach zwei Fouls innerhalb einer Minute die Gelb-Rote Karte. Den Frankfurtern indes gelang durch den erst zweiten Heimsieg die angekündigte Wiedergutmachung für die Pokalpleite gegen Bayern München (0:4).

1899 Hoffenheim ist unterdessen der große Gewinner des Spieltags und darf sogar wieder von der erneuten Herbstmeisterschaft träumen: Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick gewann das badische Derby bei Aufsteiger SC Freiburg mit 1:0 (1:0) und feierte als einziges der Spitzenteams am 11. Spieltag einen Sieg. Mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen kletterten die Hoffenheimer auf Platz fünf. Freiburg rutschte nach der vierten Niederlage in Folge dagegen weiter in die Abstiegszone.Der Brasilianer Maicosuel (39.) führte Hoffenheim mit seinem zweiten Saisontor zum ersten Pflichtspielsieg in Freiburg. Mit einem platzierten Schuss aus 17 Metern ließ Maicosuel Freiburgs Schlussmann Simon Pouplin keine Chance.

Nach zwei Auswärts-Niederlagen beim FSV Mainz 05 (1:2) und bei Werder Bremen (0:2) war der Auftritt der Hoffenheimer vor allem in der ersten Halbzeit eine Demonstration der Stärke. Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion und unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw agierten die Kraichgauer im Stil einer Heim-Mannschaft und setzten den Sport-Club von Beginn an unter Druck.

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