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USA stimmen für UN-Resolution zu Kontrollen im Waffenhandel
31/10/2009, von Kristyna Bufkova/AFP
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Die USA und die meisten anderen größten Waffenexporteure der Welt haben für eine UN-Resolution gestimmt, die ein Abkommen für eine stärkere Kontrolle des Waffenhandels fordert. Das Archivfoto zeigt Abrams-Panzer bei einem Militärmanöver in Australien.

Der UN-Ausschuss für Abrüstung und Frieden stimmte in New York mit einer klaren Mehrheit von 153 Stimmen für die Resolution. Der Resolutionsentwurf sieht vor, bis 2012 ein "rechtlich bindendes Instrument mit höchtstmöglichen internationalen Standards" für den Waffenhandel zu schaffen.

Gegen die Resolution stimmte lediglich Simbabwe. 19 Länder enthielten sich und 19 weitere nahmen nicht an der Abstimmung teil. Die UN-Vollversammlung soll nach jahrelangen Debatten noch in diesem Jahr über die Resolution entscheiden.Bereits 2006 hatte die UN-Vollversammlung eine ähnliche Resolution verabschiedet.

Die USA, der größte Waffenexporteur der Welt, stimmte damals allerdings als einziges Land dagegen. Die neue US-Regierung von Barack Obama hatte Mitte Oktober jedoch angekündigt, ein Abkommen für schärfere Kontrollen des Waffenhandels zu unterstützen. Die Anti-Waffen-Organisation IANSA begrüßte die Entscheidung des UN-Ausschusses.

Alle Länder, die mit Waffen handelten, trügen eine Mitverantwortung "für die 'Kollateralschäden', die das anrichtet - zahlreiche Todesfälle, Verletzungen und Menschenrechtsverletzungen", erklärte IANSA-Chefin Rebecca Peters.

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