Artikel : Rubrik : Welt
Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Untersuchung des Verbraucherportals Verivox. Stromversorger hätten die günstigen Einkaufspreise nur an Sondervertragskunden wie zum Beispiel Konzerne weitergegeben. Hier seien die Preise dem Statistischem Bundesamt zufolge um 8,5 Prozent gesunken.
Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) habe dagegen im Oktober im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt 51 Euro mehr zahlen müssen, berichtete die Zeitung. Der Energie-Experte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Peter Blenkers, forderte in dem Blatt eine Überprüfung des Sachverhalts durch die Wettbewerbshüter. "Hier sind die Kartellbehörden gefragt", sagte Blenkers. "Sie müssen prüfen, ob das mit rechten Dingen zugeht." Kunden sollten bei hohen Preisen nicht zögern, den Stromanbieter zu wechseln. Bei einem Wechsel seien oft "hundert Euro und mehr an Ersparnis drin".
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