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Britischer Generalstabschef für mehr Soldaten in Afghanistan
04/10/2009, von Kristyna Bufkova/AFP
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Der britische Generalstabschef David Richards hat vor einer Niederlage in Afghanistan gewarnt und sich der Forderung nach einer Truppenaufstockung angeschlossen. Sollte es der NATO nicht gelingen, das Land zu stabilisieren, sei das Risiko für den Westen "enorm", sagte Richards der Zeitung "Sunday Telegraph". (Archivfoto)

Ein Sieg über die internationalen Truppen in Afghanistan würde radikalislamische Aufständische auf der ganzen Welt "mitreißen", erklärte Richards. Schon allein wegen der pakistanischen Atombomben sei das Nachbarland für sie ein "verlockendes Ziel".

Dies sei ein "furchterregender Ausblick".Eine Truppenaufstockung könne der NATO helfen, den "psychologischen Kampf" zu gewinnen und Verluste zu minimieren, erklärte der General. Zuvor hatte bereits der Oberkommandierende der US-Truppen in Afghanistan und der NATO-Truppe ISAF, US-General Stanley McChrystal, vor einer Niederlage am Hindukusch gewarnt, sollten nicht rasch mehr Truppen entsandt werden. Seit Beginn des Einsatzes 2001 sind 219 britische Soldaten in Afghanistan gestorben.



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