Artikel : Rubrik : Welt
Das indonesische Gesundheitsministerium befürchtet, dass auf der Insel Sumatra mehrere tausend Erdbeben-Tote zu beklagen sind. Der Chef des Krisenzentrums im Gesundheitsministerium, Rustam Pakaya, sagte, "unsere Voraussage ist, dass Tausende gestorben sind". Er bezog sich auf das Erdbeben der Stärke 7,6 vom Mittwoch. Unterdessen wurde der Tod von 464 Menschen bestätigt. Die Toten seien in sechs Bezirken im Westen Sumatras zu beklagen, teilte ein Vertreter des Sozialministeriums mit.
Ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,8 bis 7,0 erschütterte Sumatra am Donnerstag. Wie das geophysische Institut in Jakarta mitteilte, lag das Epizentrum des Bebens mehr als 150 Kilometer südlich von demjenigen, das am Mittwoch Sumatra erschüttert hatte. Über mögliche Opfer oder Schäden durch dieses Beben war zunächst nichts bekannt.Durch das erste Beben waren unter anderem in der stark betroffenen Großstadt Padang zahlreiche Gebäude eingestürzt, darunter auch Krankenhäuser und Hotels. Unter den Trümmern wurden tausende Menschen vermutet.
Bis zu dem zweiten Erdbeben am Donnerstag hatte es zuvor von amtlicher Seite geheißen, dass es schätzungsweise mindestens 200 Tote gegeben habe. In Padang beteiligten sich Einwohner an den Rettungsarbeiten. Diese gestalteten sich jedoch wegen des Regens und des Mangels an Räumgerät schwierig.
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