Artikel : Rubrik : Welt
Der Sturm "Ketsana" hat in Vietnam und Kambodscha insgesamt fast fünfzig Menschen in den Tod gerissen.


Nach Angaben der vietnamesischen Behörden kamen in dem südostasiatischen Land mindestens 38 Menschen ums Leben, mindestens zehn weitere Menschen werden vermisst. Inzwischen habe sich "Ketsana" abgeschwächt und sei in Richtung Laos weitergezogen, sagte ein Behördenvertreter.

In Kambodscha kamen in den nordöstlichen und zentralen Landesteilen insgesamt elf Menschen ums Leben, 28 weitere wurden verletzt, wie Polizei und Regierung mitteilten. Dutzende Häuser seien im Landesinnern zerstört worden.

Auf den Philippinen sind von den schweren Überschwemmungen durch "Ketsana" nach Regierungsangaben 2,25 Millionen Menschen betroffen. Etwa 390.000 Sturmopfer hätten in einer der 561 Notunterkünfte in der Hauptstadt Manila und Umgebung Zuflucht gefunden, teilte die Katastrophenbehörde mit. Knapp 350.000 Menschen seien bei Verwandten oder Freunden untergekommen. Die Zahl der Toten wurde mit 246 angegeben. Weitere 42 Menschen galten vier Tage nach dem schwersten Tropensturm in dem Land seit mehr als 40 Jahren offiziell noch als vermisst.

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