Artikel : Rubrik : Sport
Eintracht Trier - RCFU Luxemburg 7:0 (Test)
Das Wetter, das Wetter: Sowohl das Punktspiel der Eintracht in Düsseldorf als auch das Pokalspiel von RCFU Luxemburg gegen Grevenmacher waren der Kälte zum Opfer gefallen. Gespielt wurde trotzdem: SVE und RCFU trafen sich zum Test auf dem Kunstrasen im Moselstadion. Das Testergebnis war eindeutig, mit 7:0 (3:0) gewann der Regionalliga-Dritte den Vergleich mit dem Sechsten der BGL-Ligue.
Der Gast aus der Hauptstadt des Großherzogtums war über volle 90 Minuten klar im Hintertreffen und konnte sich nur selten aus der Umklammerung befreien.
Vor der Pause trafen Innenverteidiger Denny Herzig (12. Minute; Kopfball nach Freistoßvorlage von Thomas Drescher) sowie der erneut in der Sturmspitze aufgebotene und überzeugende Thomas Kraus (17.) und Fahrudin „Faz“ Kuduzovic (23.) mit Schüssen.
Selbstvertrauen tankte auch Wojciech Pollok, der seine Goalgetter-Qualitäten in der 50. und 73. Minute unter Beweis stellte. Vor den knapp 100 Zuschauern, die trotz des Regens zum Moselstadion-Kunstrasen gekommen waren, erhöhte Kraus und der nach einer ausgeheilten Fußprellung eingewechselte Ahmet Kulabas in der 80. und 83. Minute.
TBB Trier - Phoenix Hagen 89:66 (55:25)
Ähnlich klare Verhältnisse schuf die TBB Trier gegen den Tabellennachbarn Phoenix Hagen. Nach einem Traumstart, der in einer 22:0-Führung gipfelte (die höchste Anfangsführung in der Vereinsgeschichte) war die Partie quasi schon im ersten Viertel entschieden, schlussendlich dominierte Trier Hagen über die volle Distanz, der 89:66-Endstand ist der Tasache geschuldet, dass Coach Henrik Rödl schon früh im Spiel dem Nachwuchs eine Chance gab. Zum ausführlichen Spielbericht geht es hier.
DJK/MJC Trier - VFL Oldenburg 30:32 (20:17)
Drei Tore mehr und die Sensation wäre ebenso perfekt gewesen wie das Trierer Sportwochenende: Mit ihrer besten Saisonleistung unterlagen die Handballdamen unter Interimstrainer Dago Leukefeld gestern mittag dem Favoriten VFL Oldenburg denkbar knapp mit 30:32.
Die Miezen boten den Gästen am Karnevalssonntag von Beginn an Paroli und auch dank des hohen Spieltempos der Gäste entwickelte sich eine durchaus sehenswerte und torreiche erste Halbzeit. Die Miezen trafen dabei immer wieder und erzielten im ersten Durchgang bereits 20 Tore - soviel wie zuletzt gegen Buxtehude in der gesamten Spieldauer. Dabei bestrafte das Team von Dago Leukefeld viele Fehler der Gäste konsequent und setzte sich so auf zwischenzeitlich fünf Tore Vorsprung ab. Zum Ende der ersten Hälfte kam der Miezenexpress ein wenig ins Stottern, rettete aber eine Drei-Tore Führung in die Kabine.
Zur zweiten Hälfte hatte Oldenburg seine Deckung radikal umgestellt und unterband damit die Torerfolge Triers sehr effizient. Zugleich taten sich die Triererinnen weiter mit den Rückraumschüssen Oldenburgs schwer. Laura van der Heijden und Angie Geschke trafen neun, bzw. sieben Mal ins Schwarze. Doch dank der Treffer von Radojicic (8) und Vojcic (5/3) konnte Trier die zwei Tore Führung vorerst verteidigen.
Nach exakt 48 gespielten Minuten traf dann Geschke für den VfL zum Ausgleich, es stand nun 24:24. Der Außenseiter Trier steckte aber weiterhin nicht auf und hielt das Unentschieden bis zu 57. Minute (28:28). Dann schaffte Oldenburg durch Geschke erste die Führung und im Anschluss durch van der Heijden das 28:30. Radojicic verkürzte nochmal, doch der VfL legte über Maike Schirmer nun zielsicher nach. Zehn Sekunden vor dem Ende konnte eine mit fünf Treffern sehr erfolgreiche Nadine Rost nur noch auf 30:31 verkürzen und mit der Schlusssirene erhöhte Schirmer nochmal auf 30:32.
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