Artikel : Rubrik : Kultur / Freizeit
Zu sexistisch: Behörde stoppt Werbung von Ryanair
17/02/2012, von ASC
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Der Billigflieger Ryanair ist in England wegen einer Werbekampagne "Red Hot Fares - and Crew" ermahnt worden (Foto: Ryanair).


Die britische Billigairline Ryanair ist wegen ihrer Werbekampagne mit Bildern freizügig gekleideter Stewardessen ermahnt worden.
Wie Werben und Verkaufen online berichtet, entschied die britische Werbeaufsichtsbehörde Advertising Standards Authority (ASA), die Bilder seien sexistisch und würden Frauen zum Objekt degradieren.
"Besonders zweideutig" ist laut ASA ein Foto, auf dem sich das Model an den Bund des Bikinihöschens fasst und diesen leicht nach unten zieht (vgl. Inserat unten).

 

Die Kampagne mit Anzeigen unter dem Titel "Red Hot Fares - and Crew" startete zu Weihnachten.
Nach Angaben von Ryanair stammen die Sujets von einem Shooting für einen Fotokalender und die abgelichteten Ryanair-Stewardessen posierten freiwillig.
Besagter Kalender wird an Bord der Flugzeuge online verkauft und die Einnahmen gespendet.
Ryanair will die Kalender auch weiterhin produzieren und verkaufen, denn es seien nur 17 offizielle Beschwerden dagegen eingegangen. Gekauft hätten den Kalender bereits 10.000 Menschen und so 100.000 Euro für einen guten Zweck zusammengetragen.

Gegen die Werbekampagne hatte eine Stewardess einer anderen Airline eine Online-Unterschriftenaktion ins Leben gerufen und mehrere tausend Unterstützer gefunden. "Die Sicherheit unserer Passagiere ist wichtiger als die Marke unserer Unterwäsche", so das Argument der Initiatorin.

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