Artikel : Rubrik : Sport
Trierer Sport: Sensation bei TBB, Überraschung bei den Dolphins
13/02/2012, von Tom Rüdell
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Während die Eintracht eisbedingt nur testet, spielen die Kollegen vom Hallensport um Punkte - größtenteils erfolgreich: Die TBB knackt den Favoriten FC Bayern München, die Dolphins gewinnen überraschend gegen Frankfurt. Nur die Miezen verlieren.

  
SV Darmstadt 98 - SV Eintracht Trier 0:2
(0:1) (TEST)

Einen Achtungserfolg erzielte der SV Eintracht Trier 05 am Samstag Nachmittag im Testspiel beim klassenhöheren Drittligisten SV Darmstadt 98: Dank zweier Treffer des diesmal im Angriff aufgebotenen Thomas Kraus (28., 70.) gewann das Team von Cheftrainer Roland Seitz auf dem Kunstrasen-Nebenplatz des Stadions am Böllenfalltor mit 2:0.


TBB Trier - FC Bayern München 70:68 (34:41)

Vor großer Kulisse (5900 Zuschauer) hatte die TBB reichlich Mühe beim anvisierten Favoritensturz. Am Ende klappte es dann doch, das Starensemble von der Isar verspielte einen 12-Punkte-Vorsprung und scheiterte in den letzten Sekunden an einer gnadenlosen TBB-Defense. Die TBB Trier verlässt damit die Abstiegsplätze und hat bereits am Samstag beim Heimspiel gegen Phoenix Hagen Gelegenheit, das Polster nach unten auszubauen. Zum ausührlichen Bericht geht es hier.


Immovesta Dolphins Trier - Mainhatten Skywheelers 80:73
(33:29)

Die Immovesta Dolphins Trier haben in der RBBL erneut ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan feierte am 16. Spieltag einen hartumkämpften 80:73 (33:29)-Sieg gegen die Mainhatten Skywheelers aus Frankfurt.

Überragender Akteur am Samstagabend war einmal mehr Bundesliga-Topscorer Dirk Passiwan. Der 35-jährige steuerte 27 Zähler, 14 Rebounds und zehn Assists zum Erfolg gegen Frankfurt bei – also ein Triple-Double. Neben Passiwan glänzten auch die vier Kanadier Janet McLachlan, Kendra Ohama, Tara Feser und Chad Jassman. McLachlan machte 27 Punkte und fischte sich 12 Rebounds. Jassman kam auf 11 Zähler und 10 Assists. „Es war die beste Saisonleistung“, schwärmte Spielerin und Co-Trainerin Tara Feser nach dem Abpfiff. Spielertrainer Dirk Passiwan ergänzte: „Wir haben sehr gut als Team gespielt, jeder hat für den anderen gearbeitet.“

Vor 200 begeisterten Zuschauern erspielten sich die Dolphins bereits in der Anfangsphase eine 17:10-Führung (8. Min). Zur Halbzeit lag Trier knapp in Front (33:29). Auch nach der Pause sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Dolphins Mitte des dritten Viertels erstmals zweistellig in Führung gehen konnten (53:41, 27. Min.). Auf dem Parkett ging es immer härter zu: Frankfurt kassierte binnen einer Minute zwei unsportliche Fouls, Trier musste zwölf Minuten vor Ende Abschied von Tara Feser nehmen (5. Foul).

Im Schlussviertel gelang es Frankfurt noch einmal auf 65:63 ranzukommen, doch die Dolphins behielten die Nerven. In einer hitzigen Schlussphase machten die Trierer weniger Fehler und waren an der Freiwurflinie etwas kaltschnäuziger als ihr Gegner.


DJK/MJC Trier - Buxtehuder SV 20:30 (8:15)

Die Trierer Miezen haben am Sonntagnachmittag gegen den Buxtehuder SV eine verdiente 20:30 (8:15) Niederlage einstecken müssen. Gegen die favorisierten Gäste von Trainer Dirk Leun war die erhoffte Sensation nach schwacher Anfangsphase zu keiner Zeit mehr in greifbarer Nähe geraten.

Miezentrainer Dago Leukefeld sah einen überaus schwachen Beginn seiner Mannschaft, während Buxtehude in äußert souveräner Art und Weise auf 0:3 davonzog. Lucyna Wilamowska und Lena Zelmel sorgten mit ihren Treffern dafür, dass es wenig später „nur“ 4:9 stand und Nadine Rost verkürzte sogar noch einmal auf 5:9. Bis zur Pause traf dann nur noch Rost und einmal Neuzugang Schmele, die ansonsten oft am gegnerischen Gehäuse scheiterte, sodass es mit einem klaren 8:15 in die Kabinen ging. Ohne die ordentlich haltende Sladjana Djeric im Miezentor hätte es bereits deutlicher stehen können.

Im zweiten Durchgang blieb bis zur 45. Minute alles beim Alten und der BSV zog beim 14:24 erstmals auf zehn Tore Vorsprung davon. Dann schwächelten die Gäste unerwartet, Anna Monz im Tor der Miezen präsentierte sich wieder einmal gut aufgelegt und ein Dreifachschlag von Arnosova und Wilamowska sorgte so für die Verkürzung auf 17:24. Spannung kam dabei aber nicht mehr auf. Mit der ausgeglichenen zweiten Hälfte wurde es nichts mehr: Der BSV traf drei Mal und machte so den 20:30-Endstand perfekt. Die Miezen erwarten am kommenden Wochenende den VfL Oldenburg in der Arena Trier.

 

 
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