Artikel : Rubrik : Deutschland
Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat den Pachtvertrag mit den privaten Betreibern der Rennstrecke Nürburgring gekündigt - juristische Schlammschlacht nicht ausgeschlossen.
Die Verträge sind bereits gekündigt, bis neue Betreiber den Nürburgring mit allem was dazu gehört übernehmen, kann es aber noch längere Zeit dauern.
„Mit den jetzigen Pächtern ist eine gute Zukunft für den Nürburgring nicht gegeben“, so Verkehrsminister Roger Lewentz im Rahmen einer Pressekonferent am Dienstagnachmittag.
Damit hat das Bundesland Rheinland-Pfalz die Kündigung des Pachtvertrags mit dem privaten Betreiber gerechtfertigt.
Das Kabinett am selben Tag für einen Vorschlag Lewentz, welcher besagt, dass die landeseigene Nürburgring GmbH die Verträge mit der privaten Nürburgring Automotive GmbH (NAG) kündigt.
CDU sieht Beck in Verantwortung für "Desaster" am Ring
Kurt Beck nahm den Kauf des Nürburgrings als Prestigeprojekt. Dieses Projekt verschlingt jedoch immer mehr Millionen Euro des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Zu guter Letzt wollte Beck noch einen Freizeitpark an die Rennstrecke bauen lassen, welcher rund 330 Millionen Euro kostet. Eine landeseigene Bank finanzierte das Projekt schließlich, da sich kein privater Investor finden konnte.
Zu Letzt war der Streit zwischen dem Bundesland und den Pächtern eskaliert, da sich diese weigerten die Pacht weiterhin zu bezahlen. Sie behaupten, dass das Land ihnen noch Geld schuldet.
Kurt Beck nahm den Kauf des Nürburgrings als Prestigeprojekt. Dieses Projekt verschlingt jedoch immer mehr Millionen Euro des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Zu guter Letzt wollte Beck noch einen Freizeitpark an die Rennstrecke bauen lassen, welcher rund 330 Millionen Euro kostet. Eine landeseigene Bank finanzierte das Projekt schließlich, da sich kein privater Investor finden konnte.
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