Artikel : Rubrik : Wirtschaft
Juncker sagt "Ja" zu Schuldenkonto für Griechenland
07/02/2012, von Amelie Schäffer
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Juncker wiederholte seine Warnung an Griechenland, ohne zusätzliche Einsparungen werde das Land keine neuen Hilfsgelder erhalten und dann zahlungsunfähig werden (Foto: Eastwood/NML).


Bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Paris haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Montag ein Schuldenkonto für Griechenland gefordert.

Luxemburgs Premierminister hält das Konzept grundsätzlich für sinnvoll.
Das sagte er in einem Interview mit dem Inforadio des RBB.

"Dass man versucht, sicherzustellen, dass unsere griechischen Freunde Schulden auch zurückzahlen, dies dann über ein Sonderkonto abwickeln, ist keine abwegige Idee", so der Chef der Eurogruppe.
Allerdings müssten die Details noch ausgearbeitet werden.
"Ich muss wissen, bevor wir uns in die Richtung absetzen, wie im Detail diese Sonderregelung aussehen soll", sagte er. Was ihm bisher dazu vorliege, seien lediglich kurze Textentwürfe, und die reichten nicht aus.

Neue Hilfen könne es nur dann geben, wenn es zu zusätzlichen Konsolidierungsmaßnahmen in Griechenland käme.
Ohne Reformen werde Griechenland im März seine fälligen Schulden nicht mehr zurückzahlen können.
"Das ist keine Drohung, das ist ganz einfach eine Beschreibung", so Juncker.

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