Artikel : Rubrik : Wirtschaft
Deutschland und Frankreich verlieren zunehmend die Geduld mit Griechenland - und gaben Montag erstmals gemeinsam eine Pressekonferenz zum Thema Athen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy haben im Élysée-Palast ein Sonderkonto für griechische Einnahmen vorgeschlagen.
Damit soll ein besserer Überblick über die Tilgung der Verbindlichkeiten geschaffen werden.
In deutlichen Worten forderten Merkel und Sarkozy die griechische Regierung und alle Parteien in Athen auf, die zugesagten Reformen bedingungslos umzusetzen. Merkel betonte, es werde kein neues Geld für Griechenland geben, so lange die Forderungen der internationalen „Troika“-Kontrolleure nicht erfüllt seien: „Die Zeit drängt.“
Es stehe für die gesamte Euro-Gruppe viel auf dem Spiel. Es bringe jetzt nichts mehr, die Verhandlungen ständig zu verlängern. Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sei aber kein Thema, betonten Merkel und Sarkozy.
Bereits am Samstag hatte sich Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker dahingehend geäußert, dass er eine griechische Staatspleite nicht mehr ausschließe.
"Wenn wir feststellen sollten, dass alles schiefgeht in Griechenland, dann würde es kein neues Programm geben, dann hieße das, dass im März die Pleiteerklärung erfolgt", so Juncker in einem Interview mit dem Spiegel.
Aus Protest gegen die von der Regierung geplanten Sparbeschlüsse haben die griechischen Gewerkschaften indes für Dienstag erneut zu einem Generalstreik aufgerufen.
weiter lesen
weiter lesen
weiter lesen





News352 auf Facebook






