Artikel : Rubrik : Welt
Superkälte und Schneemassen haben weite Teile Europas ins größte Winterchaos seit Jahrzehnten gestürzt (Foto: AFP).
Eine Woche nach dem heftigen Kälteeinbruch in Europa sind bis Sonntag schon mehr als 280 Menschen in Eis und Schnee gestorben.
Die meisten davon in der Ukraine, wo man 131 Opfer zählte – die Dunkelziffer dürfte weit höher sein.
In Serbien und Italien wiederum löste der stärkste Schneefall seit Jahrzehnten ein weiträumiges Verkehrschaos aus. Zehntausende blieben ohne Strom, Straßen und Bahnlinien wurden unterbrochen, viele Flüge entfielen.
In Italien starben zwei Menschen, als Dächer unter der Last des Schnees einstürzten. Tausende Menschen blieben in Zügen und Autos stecken. In Rom und anderen Städten Italiens wurden Soldaten eingesetzt, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien.
In der Hafenstadt Civitavecchia nordwestlich von Rom rammte ein Fährschiff im Schneesturm einen Hafendamm und wurde schwer beschädigt. Das Schiff hatte mehr als 300 Passagiere und Crewmitglieder an Bord, verletzt wurde niemand.
Winterreifen in Italien, Spanien oder auch Frankreich "exotisch"
In Belgrad, Rom und anderen Städten brach der Verkehr zusammen, Menschen waren nach Lawinen in Tunneln eingeschlossen.
In Deutschland und an anderen Orten des Kontinents war die Nacht zum Samstag die bisher kälteste Nacht des Winters.
Minus 27,3 Grad zeigte das Thermometer in Oberstdorf im Oberallgäu, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach berichtete.
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In Italien starben zwei Menschen, als Dächer unter der Last des Schnees einstürzten. Tausende Menschen blieben in Zügen und Autos stecken. In Rom und anderen Städten Italiens wurden Soldaten eingesetzt, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien.
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