Artikel : Rubrik : Luxemburg
Mit der Drogeriemarktkette „Schlecker" hat in der letzten Woche ein deutsches Traditionsunternehmen aus dem Einzelhandel angekündigt, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.
Schlecker betreibt mit seiner Tochterfirma Anton Schlecker S. à. r. l. auch in Luxemburg Geschäfte.
Die sollen allerdings nicht zu den rund 600 Filialen gehören, die das Unternehmen schließen will.
Dem entsprechend seien derzeit keine Entlassungen im Großherzogtum geplant, wie die deutsche Firmenzentrale in Ehingen verlauten ließ.
Die Anton Schlecker S. à. r. l. sei nicht von der Insolvenz betroffen.
Allerdings hatte ein Sprecher des insolventen Unternehmens am Dienstag noch gesagt,
Die Gewerkschaft LCGB drängt auf zeitnahe Klärung der Zukunft von Schlecker in Luxemburg und will sich mit der Leitung des Unternehmens treffen.
Indes kommen immer mehr Zweifel an der Aussage der Familie Schlecker, von dem einstigen millionenschweren Vermögen sei nichts mehr übrig.
Trigema-Chef Grupp vermutet Geld im Ausland, ein Insolvenzverwalter rechnet mit anonymen Hinweisen.
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