Artikel : Rubrik : Welt
Bei dem Schiffsunglück vor der Küste von Papua-Neuguinea sind nach offiziellen Angaben mindestens 219 der mehr als 300 Menschen an Bord gerettet worden. Acht Handelsschiffe seien der sinkenden Fähre zur Hilfe gekommen, fünf davon hätten die Überlebenden aufgenommen, teilte die australische Schifffahrtsbehörde mit, die bei der Koordinierung der Rettungsarbeiten hilft. Auf den Handelsschiffen sollen sich demnach 219 Gerettete befinden. Berichte über mögliche Todesopfer lagen zunächst nicht vor.
Die Fähre war zwischen den Städten Kimbe und Lae vor der Ostküste der Pazifiknation unterwegs. Bevor sie kenterte, setzte sie den Angaben zufolge noch einen Notruf ab. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Sowohl schlechtes Wetter, zu viele Passagiere an Bord oder ein Schaden an der Fähre könnten für den Untergang verantwortlich sein, sagte der Chef des Katastrophenschutzzentrums von Papua-Neuguinea, Martin Mosi.
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