Artikel : Rubrik : Kultur / Freizeit
Am 26. Februar 2012 wird es wieder einen ganzen Abend lang heißen "And the Oscar goes to..." - die Academy of Motion Pictures verleiht im Kodak Theatre in Los Angeles den begehrtesten Filmpreis der Welt zum 84. Mal.
Heute wurden die Nominierungen bekannt gegeben. Dabei kann sich vor allem ein eher untypischer Film berechtigte Hoffnungen auf mindestens eine, wahrscheinlich mehrere der vergoldeten Statuen machen: "The Artist" von Michel Hazanavicius wurde gleich in zehn Kategorien nominiert, darunter der Hauptpreis ("Bester Film") sowie fünf weitere Hauptkategorien (darunter "Bester Hauptdarsteller", "Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Beste Musik"). Das besondere daran: "The Artist" ist ein Stummfilm, gedreht im klassischen Stil der 1930er Jahre .- in schwarz-weiß, ohne Dialoge, dafür mit großen Gesten und ausdrucksreicher Mimik und Musik.
Sein schärfster Konkurrent: Martin Scorseses 3D-Film "Hugo Cabret" mit 11 Nominierungen. Das eher zurückhaltende Rassendrama "The Help“ sowie George Clooneys Tragikomödie "The Descendants" sind ebenso in vier Kategorien nominiert wie „Midnight in Paris“ voin Woody Allen sowie „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“ mit Brad Pitt. „Albert Nobbs“, ein Film in dem sich Glenn Close als Mann verkleidet, um eine Anstellung zu bekommen, hat eine Nominierung in drei Kategorien erhalten.
In der Sparte "Bester Dokumentarfilm" kann ein Deutscher die begehrte Trophäe gewinnen: Wim Wenders ist mit seinem 3D-Film "Pina", einer Dokumentation über die 2009 verstorbene Gründerin des Wuppertaler Tanztheaters Pina Bausch nominiert.
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