Artikel : Rubrik : Wirtschaft
Die 27 Regierungen der Europäischen Union waren sich am Montag in Brüssel einig: Ab dem 1. Juli wird kein EU-Mitgliedsstaat mehr Öl aus Iran einführen. Lediglich Verträge, die bereits bestehen, dürfen bis zu diesen Stichtag noch erfüllt werden, danach bleiben die Hähne zu.Das verlautete heute morgen aus Diplomatenkreisen in der belgischen Hauptstadt.
Die iranische Zentralbank werde außerdem mit Sanktionen belegt, um die Finanzierung des umstrittenen iranischen Atomprogramms zu erschweren, hieß es weiter. Die Maßnahmen müssen im Laufe des Tages noch von den EU-Außenministern angenommen werden.
Öl-Embargo und Kontosperrung wären die schärfsten Sanktionen der EU gegen den Golfstaat seit 2005. Lediglich Italien ist vom Embargo ausgenommen: Dort begleicht Iran alte Schulden in Öl - das ist weiterhin gestattet.
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