Artikel : Rubrik : Wirtschaft
Kodak galt als Pionier der Fotografie. Doch die Umstellung auf Digitalfotografie hat das US-Unternehmen schlichtweg verschlafen.
Die einstige Nummer eins unter den Kamera- und Fotofilmherstellern, Eastman Kodak, ist pleite. Das Unternehmen habe für sich und die US-Filialen Gläubigerschutz beantragt, teilte die seit Jahren angeschlagene Traditionsfirma mit.
Die einstige Nummer eins unter den Kamera- und Fotofilmherstellern, Eastman Kodak, ist pleite. Das Unternehmen habe für sich und die US-Filialen Gläubigerschutz beantragt, teilte die seit Jahren angeschlagene Traditionsfirma mit.
Mit der Bank Citigroup sei eine Kreditlinie von 950 Millionen Dollar (738 Millionen Euro) ausgehandelt worden. Damit sei genügend Liquidität vorhanden, um die Aktivitäten nach Kapitel 11 der US-Konkursordnung fortzusetzen und den Warenfluss und den Kundendienst normal fortzuführen, hieß es in einer Mitteilung.
Der mehr als hundertjährige Kamera- und Filmhersteller hatte den Siegeszug der Digitalfotografie weitgehend verpasst und schrieb seit 2008 rote Zahlen. Seit 2003 schloss Kodak nach Angaben von Firmenchef Antonio Perez 13 Fabriken und 130 Labore. 47.000 Arbeitsplätze wurden gestrichen.
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