Artikel : Rubrik : Luxemburg
Diekricher Bier soll auch in Diekrich bleiben und dafür setzt sich jetzt nicht nur die Gemeinde Diekirch und die luxemburgische Regierung ein, sondern auch die Luxemburger Bürger wollen ihr Bier in ihrem Land behalten.


Diekricher Bier soll auch in Diekrich bleiben und dafür setzt sich jetzt nciht nur die Gemeinde Diekirich und die luxemburgische Regierung ein, sondern auch die Luxemburger Bürger wollen ihr Bier in ihrem Land behalten.

René Liltz, Sekretär vom Bürgermeister der Gemeinde Diekirch, teilte am heutigen  Donnerstag im Interview mit news352 mit, dass durchaus verschiedene Lösungsvorschläge im Gespräch seien, dennoch sei längst noch nichts entschieden. Die Wut und Raserei der Luxemburgerüber die Schließung der Diekircher Brauerei kann René Liltz durchaus nachvollziehen. Besonders die Bewohner der Region seien enttäuscht darüber.

Die auf einer Facebook-Seite ins Leben gerufene Initiative “Mir Lëtzebuerger kafen d'Dikrecher Brauerei op” (Wir Luxemburger kaufen die Diekircher Brauerei) ist seiner Meinung nach eine denkbare Lösung, jedoch müsse man bedenken, dass dazu mehr gehört als nur das luxemburgische Produkt selbst. « Es gehört nciht nur die Produktion an sich dazu, sondern auch Konzessionen, Marketing und die sogenannten Abnehmer, all das muss bedacht werden» , so Liltz.

Jacques Dahm, Bürgermeister von Diekirch hat am heutigen Donnerstag im Interview mit news352 das Gerücht bestätigt, wonach auch  Bofferding am Kauf der Diekircher Brauerei interessiert sei. « Bereits vor zwei Jahren ist diese Diskussion aufgekommen, doch damals hatte InBev noch ein Wörtchen mitzureden », so der Bürgermeister von Diekirch.

Des Weiteren hatte sich eine Diskussion darüber entwickelt, dass im schlimmsten Falle die Brauerei ihren Namen aufgeben müsste. Doch sollte das Diekircher Bier nicht mehr in Diekirch produziert werden, soll der Name auch nicht weiter benutzt werden dürfen.

Jacques Dahm hat diesbezüglich bereits die Brauerei kontaktiert, um in Erfahrung zu bringen, ob der Name « Diekirch » rechtlich geschützt sei. Die Brauerei konnte darauf keine eindeutige Antwort geben, was den Bürgermeister nicht sondelrich verwundert, da sich die Hauptakteure und Chefs des Diekircher Biers nicht mehr in Luxemburg, sondern vielmehr im Ausland aufhalten. « Für die ist luxemburgische Produktion des Diekircher Biers nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu der Produktion im Ausland. », so Dahm weiter.

Zurzeit könne man lediglich abwarten, wie die neuen Besitzer der Brauerei, InBev, auf die verschiedenen Lösungsvorschläge reagiert.

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