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Zu viele H1N1-Analyse-Anfragen in Luxemburger Laboren
15/10/2009, von Sharon
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LUXEMBURG - Das Laboratoire National de la Santé (LNS) verfügt nicht über ausreichend Kapazitäten, um allen zahlreichen Anträgen auf Blutprobenanalyse hinsichtlich des H1N1-Virus nachzukommen.


Angaben des nationalen Gesundheitslabors Luxemburg, dem Laboratoire National de la Santé (LNS), zufolge, seinen die verfügbaren Kapazitäten, sowohl was das technische Equipment als auch das Personal angeht, ausgeschöpft.

Dr. Joel Mossong, Leiter des Nationalen Gesundheitslabors, teilte im Interview mit news352 mit, dass die Anzahl der Anträge auf eine Blutprobenanalyse nach wie vor sehr hoch sei und von den Laboren nur schwer bewältigt werden könne. Das Gesudnheitslabor könne täglich bis zu 100 Proben untersuchen. Aktuell seien es jedoch weitaus mehr als 100 pro Tag.

Dr. Mossong sieht die Ursache für diese hohe Anzahl an Anträgen auf Blutuntersuchungen vor allem in einer vollkommen unbegründeten Angst in der Bevölkerung vor dem Schweinegrippe-Virus. Viele Ärzte und noch mehr Patienten würden aus oftmals nichtigen Gründen eine solche Blutprobenanalyse beantragen, aus Angst vor dem H1N1-Virus.

Dabei sei die Angst völlig übertrieben, da die Schweinegrippe nicht schwerwiegender oder gar geährlicher als eine « normale » saisonale Grippe verlaufe, laut dem Gesundheitsministerium.

Laut Angaben des Gesundheitslabors sei Luxemburg derzeit eines der letzten Länder Europas, das eine solche Menge an Blutprobenanalyse überhaupt noch anfordere. In den übrigen europäischen Ländern würden solche Analysen in diesem Ausmaß nicht mehr durchgeführt.

Weitere Informationen findet man auf www.lns.public.lu

 

 

 

 

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