Artikel : Rubrik : Welt
Nach Behördenangaben vom Samstag stieg die Zahl der Todesopfer auf 299, zahlreiche weitere Menschen wurden noch vermisst. Die Gebirgsstadt Baguio war nach Erdrutschen weiter von der Außenwelt abgeschnitten.
In der Stadt Dagupan wateten die Menschen durch überschwemmte Straßen. Der Gouverneur der Mountain Province im Norden der Hauptinsel Luzon rief dazu auf, Medikamente, Nahrung und Suchhunde in die Region zu bringen, "damit wir die Toten finden können".
Die Wetterlage entspannte sich indes. Präsidenten Gloria Arroyo hob nach Angaben eines Sprechers den im ganzen Land geltenden Notstand auf, mit Ausnahme der besonders stark betroffenen Hauptinsel Luzon. Der Taifun "Parma" war am vergangenen Wochenende auf die Philippinen getroffen, genau eine Woche nach dem verheerenden Tropensturm "Ketsana". Durch "Ketsana" waren bereits mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 300.000 Menschen wurden obdachlos und halten sich in Notunterkünften auf.
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