Artikel : Rubrik : Luxemburg
LUXEMBURG - In sogenannten "temporären Behandlungsstätten" werden in Kürze in Luxemburg die Impfungen gegen den "Schweinegrippe-Erreger", das H1N1-Virus, durchgeführt.


Die Neue Grippe verbreitet sich im Großherzogtum immer schneller. Bis zum 1. Oktober hat das Gesundheitsministerium Luxemburg insgesamt 453 Fälle der neuen Grippe registriert. In etwa zwei Woche rechnet man mit den ersten Lieferungen des bestellten Impfstoffes "Pandemrix"  gegen das Virus H1N1.

Temporäre Behandlungsstätten

In sogenannten „temporären Behandlungsstätten“ kann die Impfung dann vorgenommen werden. Im Großherzogtum sind insgesamt mehr als zwölf dieser Behandlunsstätten geplant. Laut Angaben des Hochkommissariats für Nationalschutz, der „Haut-Commissariat à la protection nationale“ (HCPN), ist noch nicht bekannt, wo genau und über welchen Zeitraum hinweg diese temporären Behandlungsstätten eingerichtet werden. Die Vorbereitungsarbeiten seien momentan noch in vollem Gange. Sicher sei jedoch jetzt schon, dass sämtliche mit den Gemeinden ausgewählten Infrastrukturen, wie zum Beispiel Sporthallen, nicht über Monate hinweg, sondern so kurz wie möglich für diese Maßnahme beansprucht werden sollen.

Das Hochkommissariats für Nationalschutz (HCPN) hat angegeben, in wenigen Tagen eine vollständige Liste mit den endgültigen Standorten der Behandlungsstätten zu veröffentlichen.

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