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Irlands Außenminister rechnet mit "Ja" zu EU-Reformvertrag
03/10/2009, von Kristyna Bufkova/AFP
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Zweite Volksabstimmung der Iren zum EU-Reformvertrag: Beim erneuten Referendum über den Vertrag von Lissabon hoffen die Regierung in Dublin und die anderen EU-Mitgliedstaaten auf ein positives Votum. Das Nein im vergangenen Jahr hatte die EU in eine Krise gestürzt. Diesmal stehen die Chancen für ein Ja besser.

Die Zustimmung zum Lissabon-Vertrag sei "gut für Irland", sagte Martin kurz nach Beginn der Stimmauszählung dem staatlichen Radiosender RTE. Er glaube "leidenschaftlich" daran, dass Irland und die Europäische Union eine gemeinsame Zukunft hätten. Die Gegner des Lissabon-Vertrages erkannten ihre Niederlage bereits an.Nachwahlbefragungen im Auftrag der größten irischen Oppositionspartei Fine Gael hatten bereits eine Mehrheit für die Befürworter vorausgesagt.

Bei der Umfrage, für die rund tausend Wähler nach der Stimmabgabe an 33 Wahllokalen befragt wurden, votierten rund 60 Prozent der Wähler mit Ja. In Dublin soll es sogar eine Zustimmung von fast 70 Prozent gegeben haben. Mit einem Ergebnis wird im Laufe des Tages gerechnet. Noch vor der Veröffentlichung offizieller Ergebnisse erklärte Declan Ganley von der "No"-Kampagne, die zweite Volksabstimmung habe ein "überwältigendes" Ja zu dem EU-Reformvertrag ergeben. Es habe "eindeutig einen klaren Sieg für die 'Yes'-Seite" gegeben, sagte Ganley im staatlichen Fernsehsender RTE.





 

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