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Zahlreiche Tote auf Samoa durch Tsunami nach Seebeben
30/09/2009, von Sharon Kohr / AFP
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SAMOA - Auf den pazifischen Samoa-Inseln sind durch einen Tsunami zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.


Auf den pazifischen Samoa-Inseln sind durch einen Tsunami zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Im besonders betroffenen Süden des Inselstaats seinen ganze Dörfer weggerissen worden, sagte ein samoischer Journalist der Nachrichtenagentur AFP. Augenzeugen sprachen von meterhohen Wellen. Die Flutwellen wurden durch ein schweres Seebeben der Stärke 8,0 ausgelöst. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar. Nach unbestätigten Angaben des Roten Kreuzes und lokaler Medien kamen auf Samoa und Amerikanisch-Samoa insgesamt mindestens 28 Menschen um; in einigen Medienberichten war sogar von 40 Toten in nur einem Dorf die Rede. Nach Angaben des Vizeregierungschefs Misa Telefoni wurden einige Ferienanlagen völlig verwüstet, die Touristen hätten kaum Zeit gehabt, die Anlagen zu verlassen.

Ein samoischer Journalist, Jona Tuiletufuga, berichtete AFP von verheerenden Zerstörungen im Süden und Südwesten Samoas. Ganze Küstendörfer seien von den Flutwellen weggerissen worden, vermutlich seien Tausende Menschen obdachlos geworden. In der Region, aus der die Nachrichten über Zerstörungen einträfen, gebe es rund siebzig Dörfer mit jeweils 300 bis 800 Einwohnern.Augenzeugen auf Amerikanisch-Samoa sagten, Autos seien ins Meer gespült und Gebäude zerstört worden. Ein Augenzeuge sprach von einer rund neun Meter hohen Wasserwand. Der Leiter des Nationalparks, Mike Reynolds, berichtete von großen Zerstörungen. Ein Park-Sprecherin sagte, Parkmitarbeiter hätten ihr am Telefon gesagt, dass fünf Flutwellen das Besucherzentrum in der Hauptstadt Pago Pago getroffen hätten. Das Zentrum und weitere Büros seien vermutlich zerstört. Eine der Wellen sei den Schilderungen zufolge neun Meter hoch gewesen. US-Präsident Barack Obama erklärte Amerikanisch-Samoa zum Katastrophengebiet.

Neuseeland kündigte Unterstützung an: Eine Militärmaschine werde bei der Suche nach Überlebenden und beim Transport von Hilfsgütern in die betroffenen Regionen helfen, sagte Außenminister Murray McCully am Mittwoch. Auch die USA schickten ein Nothilfeteam. Der Tsunami wurde am Morgen von einem schweren Seebeben der Stärke 8,0 vor der Küste Samoas ausgelöst. Das Epizentrum des Bebens lag rund 200 Kilometer südwestlich von Apia in 18 Kilometern Tiefe, wie das US-Institut für Geophysik (USGS) mitteilte, das die Erschütterungen um 6.48 Uhr (19.48 Uhr MESZ) aufzeichnete. Eine Tsunami-Warnung wurde für Neuseeland und mehrere kleine Insel-Staaten ausgegeben, später aber wieder aufgehoben.

Im besonders betroffenen Süden des Inselstaats seinen ganze Dörfer weggerissen worden, sagte ein samoischer Journalist der Nachrichtenagentur AFP. Augenzeugen sprachen von meterhohen Wellen. Die Flutwellen wurden durch ein schweres Seebeben der Stärke 8,0 ausgelöst. Das Archivfoto zeigt ein Atoll in Amerikanisch-Samoa.

 

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