Artikel : Rubrik : Luxemburg
Die European Circus Association (ECA) kündigt in der am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung offziell die "Einleitung rechtlicher Schritte gegen (...) die Stadt Luxemburg an, um die dortigen Verbote von zirkustieren anzufechten."
Aufgrund einer Entscheidung des Schöffenrats wurde in Luxemburg bereits vor mehreren Jahren das Auftreten und zur Schaustellen von Tieren wie Löwen, Tiger, Elefanten oder Zebras untersagt. ECA- Präsident Urs Pilz teilte weiter mit, dass "das Recht, im klassischen europäischen Circus gut gepflegte Tiere unter optimalen Tierschutzbedingungen" präsentieren zu dürfen, "ein für alle Mal festgeschrieben werden" müsse. Dieses Recht werde in Luxemburg sowie Österreich missachtet.
Die Zirkusvereinigung glaubt ihren Standpunkt durch die Zirkusresolution des EU-Parlaments aus dem Jahre 2005 bekräftigt, in der eine "weitere Anerkennung des klassischen Zirkus einschließlich der Präsentation von Tieren als Teil der europäischen Kultur für wünschenswert" erklärt wird.
Um dem in Luxemburg gültigen Verbot gegen Zirkustiere entgegenzuwirken, betont Urs Pilz in dm Presseschreiben die "nicht nachlassende Popularität von Tieren im Circus in ganz Europa" sowie die "starke Verpflichtung zum Tierschutz" von Seiten der ECA.
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