Artikel : Rubrik : Deutschland
Die Sozialdemokraten haben sich bei der klar als stärkste Kraft behauptet. Nach dem vom Landeswahlleiter in der Nacht zu Montag in Potsdam veröffentlichten vorläufigen amtlichen Endergebnis erreichte die SPD 33,0 Prozent und legte damit leicht im Vergleich zu 2004 zu, als sie mit 31,9 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis in Brandenburg einfuhr. Die Linke erreicht demnach 27,2 Prozent (2004: 28,0 Prozent), die CDU verbessert sich leicht auf 19,8 Prozent (2004: 19,4 Prozent).
Die FDP schafft mit 7,2 Prozent (2004: 3,3 Prozent) nach 15 Jahren wieder den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, ebenso wie die Grünen, die mit 5,6 Prozent (2004: 3,6 Prozent) wieder in den Landtag einzogen. Die rechtsextreme DVU schied aus dem brandenburgischen Landtag aus, dem sie seit 1999 angehört hatte. Brandenburg war der letzte Landtag, in dem die DVU bundesweit noch vertreten war.
In den neuen Potsdamer Landtag zieht die SPD laut Landeswahlleiter mit 31 Abgeordneten ein. Die Linken sind mit 26 Abgeordneten vertreten. Die CDU erhält 19 Sitze, die FDP sieben und die Grünen fünf. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,5 Prozent und damit deutlich höher als 2004, als nur 56,4 Prozent ihre Stimme abgaben.
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