Artikel : Rubrik : Deutschland
"Ich bin dafür, dass wir miteinander einen Vorschlag erarbeiten", sagte der ehemalige SPD-Chef dem "Tagesspiegel" auf die Frage, ob SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier neuer Parteichef werden solle. Beck sagte, er wolle sich bei allen Fragen "konstruktiv einbringen". Parteichef Franz Müntefering will seine künftige Rolle vom Verlauf der parteiinternen Debatte abhängig machen. Beck hatte vor rund einem Jahr den Parteivorsitz überraschend abgegeben, weil er nach eigenen Angaben nicht mehr genügend Rückhalt in der Partei verspürte. Nachfolger wurde Franz Müntefering. Zur Bündnisfrage mit der Linken sagte Beck: "Für die Zukunft muss man sehen, wie die Linke sich weiter entwickelt.
" Beck fügte hinzu: "Ich hoffe und erwarte, dass es insgesamt in der Parteienlandschaft Bewegung geben wird. Und ich hoffe, dass wir das idiotische Lagerdenken überwinden."Am Montag werde die Diskussion bei der SPD beginnen, sagte Müntefering im ZDF. "Wir wissen, wir haben die Verantwortung, rechtzeitig vor dem Parteitag im November neu aufgestellt zu sein." Die Debatte müsse zum Ziel haben, das Interesse der Partei in den Vordergrund zu stellen.
"Ich bin Parteivorsitzender bis zu dem Parteitag, dann wird die Partei entscheiden", sagte Müntefering. Er verwies zugleich darauf, dass er gesagt habe, er stehe für weitere zwei Jahre als Parteivorsitzender zu Verfügung, "das gilt noch". Panik und Weglaufen wären die falschen Antworten, es gehe nun darum, besonnen vorzugehen.
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