Artikel : Rubrik : Welt
Vor fünf Jahren seien es noch etwa 300.000 Kinder gewesen, sagte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswamy, in Genf vor Journalisten. Bei den Zahlen handele es sich allerdings nur um Schätzungen. Zur Zahl jährlich getöteter Kindersoldaten konnte Coomaraswamy keine Angaben machen.
Weltweit sei das Jahr 2009 für Kinder in Konfliktregionen "furchtbar" gewesen, sagte Coomaraswamy vor der Vorstellung eines für den UN-Menschenrechtsrat angefertigten Berichts. Konflikte in Afghanistan, Sri Lanka, Pakistan, der Demokratischen Republik Kongo sowie im Irak und im Gazastreifen hätten zu vielen Todesopfern und Vertriebenen geführt, darunter besonders viele Kinder.
Besorgt äußerte sich Coomaraswamy auch über die Auswirkungen des Terrorismus' und des Anti-Terror-Kampfs auf Kinder. Kinder würden oft als Selbstmordattentäter und Kämpfer missbraucht, bei Anti-Terror-Einsätzen häufig festgenommen und inhaftiert.
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