Artikel : Rubrik : Luxemburg
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Luxemburg weist Ausbeutungsvorwürfe gegenüber Entwicklugsländern ab |
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Steuerflucht vertilgt Entwicklungshilfe |
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Luxemburg ganz weit vorne bei der Entwicklungshilfe |
Effiziente und transparente Entwicklungshilfe
Die „Assises de la Coopération“, die am Mittwoch und Donnerstag unter der Leitung der Ministerin Marie-Josée Jacobs in der Abtei Neumünster in Luxemburg Stadt stattfinden. Deren Anliegen ist es vor allem, die Luxemburger Entwicklungshilfe weiterhin sowohl effizient als auch transparent zu gestalten.
Staatliche Verwaltungen werden hier gemeinsam mit Parlamentariern, EU-Parlamentariern sowie dieversen Hilfsorganisationen diskutieren und versuchen, eine gerechte und akzeptable Lösung für alle Beteiligten zu finden. Kooperationsministerin Marie-Josée Jacobs teilte mit, dass ein gleichberechtigter Austausch zwischen allen Partnern dabei an erster Stelle stünde. Es solle somit verhindert werden, dass die fundamentalen Elemente der Luxemburger Entwicklungszusammenarbeit von einer einzigen Position gesteuert werde.
Um sicherstellen zu können, dass die von der Regierungs zur Verfügung gestellten Gelder auch wirkungsvoll und zielorieniert investiert werden, befinden sich vor Ort in den Krisengebieten stets Partner, die durch ihre aktive Mitarbeit dies im Auge behalten. Diese aktive Mitarbeit mach es auch möglich, zu erkennen, was Luxemburg bereits konkret erreichen konnte und was noch verbesserungswürdig ist, so die Ministerin Jacobs. Während der „Assises de la Coopération“ sollen demnach auch mögliche, neue Strategien für die kommenden Jahre auf der Tagesordnung stehen.
Entwicklungshilfe auch in Krisenzeiten
Luxemburg investiert zur Zeit 0,9 Prozent des Brutto-Volkseinkommens in Entwicklungsprojekte. Hierbei werden vor allem schulische und berufsbildende Projekte berücksichtigt. Marie-Josée Jacobs betonte, dass man das Ziel, die 1-Prozent-Hürde zu überschreiten, nicht aus den Augen verlieren wolle. Sollte das Volkseinkommen in Folge der Auswirkungen der Finaznkrise sinken, so die Ministerin weiter, werde der Luxemburger Beitrag für Entwicklungshilfe trotzdem nicht unter den des vergangenen Jahres fallen. Allein im vergangenen Jahr brachte Luxemburg rund 287 Millionen Euro an Entwicklungshilfe auf.
Für das kürzlich von schweren Unwettern heimgesuchte westafrikanische Land Burkina Faso wird die Regierung kurzfristig 500.000 Euro zur Verfügung stellen.
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