Artikel : Rubrik : Welt
In Österreich ist ein Online-Computerspiel, bei dem per Mausklick der Bau von Moscheen verhindert werden soll, aus dem Netz genommen worden. Auf der Webseite des Landesverbandes der rechtspopulistischen Partei FPÖ in der Steiermark war eine Erklärung zu lesen, derzufolge das Spiel "Moschee Baba" infolge einer Gerichtsentscheidung entfernt wurde: "Liebe Besucher, aufgrund der politischen Einflussnahme unserer Gegner wurde dieses Spiel durch die Justiz verboten", hieß es dort. Die Staatsanwaltschaft in Graz hatte angekündigt, eine Deaktivierung des Spiels erreichen zu wollen.
Bei dem Online-Spiel wurden Punkte dafür vergeben, den Bau von Moscheen und Minaretten zu verhindern. Am Ende eines verlorenen Spiels erschien der Satz: "Game Over, die Steiermark ist voller Minarette und Moscheen". Zudem wurde zur Wahl des FPÖ-Kandidaten in der Steiermark, Gerhard Kurzmann, aufgerufen. Das Spiel löste Empörung aus. Sogar UN-Generalsekretär Ban Ki Moon reagierte empört. Der Zeitung "Die Presse" sagte er, das Spiel sei "inakzeptabel" und "islamfeindlich".
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