Artikel : Rubrik : Welt
Bei Unruhen sind in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo seit Mittwoch nach offiziellen Angaben zehn Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien 443 Menschen verletzt worden, teilte Gesundheitsminister Ivo Garrido mit. Am Mittwoch waren sieben Menschen ums Leben gekommen, später starben drei weitere. Zu den Ausschreitungen kam es bei Protesten gegen Preissteigerungen.
Tausende Bewohner der Armenviertel Maputos waren am Mittwoch auf die Straße gegangen, um gegen die gestiegenen Preise für Brot, Benzin und Strom zu protestieren. Die Polizei schoss mit scharfer Munition auf die Demonstranten, sieben Menschen starben. Bis zum Donnerstag gab es Ausschreitungen, Plünderungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zuletzt war es in Maputo nach Angaben des Roten Kreuzes weitgehend ruhig. Dem Gesundheitsminister zufolge gab es noch vereinzelt Demonstrationen.
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