Artikel : Rubrik : Welt
Software-Riese und Internetpionier arbeiten zusammen
29/07/2009, von AFP/Sharon Kohr
Artikel 186 Mal gelesen
Imprimer cette news Bookmark and Share
Bill Gates gründete das Unternehmen Microsoft 1975 in Redmond im US-Bundesstaat Kalifornien. Inzwischen hat der Konzern Ableger in 108 Ländern und fast 93.000 Beschäftigte.

 

Jahrelang behauptete sich Microsoft als das wichtigste Unternehmen in der Computer-Branche. Im immer wichtiger werdenden Internet kam der Riese aus Redmond aber nicht gegen das deutlich jüngere Unternehmen Google an. Nachdem eine komplette Übernahme des ebenfalls von Google bedrängten Internetpioniers Yahoo durch Microsoft scheiterte, vereinbarten beide Unternehmen nun eine Partnerschaft bei ihren Suchmaschinen.

Bill Gates gründete das Unternehmen 1975 in Redmond im US-Bundesstaat Kalifornien. Inzwischen hat der Konzern Ableger in 108 Ländern und fast 93.000 Beschäftigte. Den größten Erfolg hat Microsoft mit dem Betriebssystem Windows: Es ist auf mehr als 90 Prozent der weltweiten Computer installiert und wird von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt. Das brachte Kritiker gegen den Konzern auf: Microsoft missbrauche seine marktbeherrschende Stellung. Außer mit Software verdient das Unternehmen sein Geld auch mit der Spielekonsole Xbox und dem Fernsehsender MSNBC. Im Internet tut sich der Konzern jedoch schwer. Im vergangenen Geschäftsjahr verdiente Microsoft 14,6 Milliarden Dollar - 18 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Stanford-Studenten David Filo und Jerry Yang gründeten das Unternehmen "Yahoo" mit Sitz in Kalifornien 1994 zunächst als simple Navigationshilfe. In den folgenden Jahren entwickelte sich Yahoo zu einem der beliebtesten Internetangebote, das heute unter anderem einen E-Mail-Service, Nachrichten und Videos anbietet. Bereits zwei Jahre nach dem Start ging Yahoo an die Börse. In den USA war Yahoo im Juni mit knapp 20 Prozent der Suchanfragen zwar die zweitgrößte Suchmaschine. Es lag jedoch weit hinter Google mit 65 Prozent Marktanteil. Yahoo ist auch an der Foto-Blog-Seite Flickr und dem Preisvergleichsportal Kelkoo beteiligt. Im vergangenen Jahr verdiente Yahoo 424 Millionen Dollar - ein Gewinnrückgang um mehr als ein Drittel.

Weitere Artikel aus dieser Rubrik
Pannenserie am Akw Cattenom hält an
weiter lesen
Belgien weint um seine getöteten Kinder
weiter lesen
Erneut starkes Erdbeben in Japan – Tsunami-Warnung ausgegeben
weiter lesen
Kommentare
Indice Dernier Var. Var. %
BEL 20 2073.88 -7.32 -0,35%
DAX 6271.22 -37.74 -0,6%
CAC 40 3008 -3.99 -0,13%
Nasdaq 2778.79 -34.9 -1,24%
Jetzt auf Facebook
Wetter