Artikel : Rubrik : Welt
In der "Märkischen Allgemeinen" aus Potsdam heißt es zur Reisebegleitung von Außenminister Guido Westerwelle (FDP):
"Schwer wiegt der Vorwurf, dass Westerwelle bei seiner Asienreise Anfang Januar den Chef einer Firma mitgenommen hat, an der sein Bruder beteiligt ist - und das in einer Wirtschaftsdelegation, die gerade einmal zehn Mitglieder umfasste. Mit dabei war offenbar auch ein Manager, der viel Geld für die FDP spendet und mit Westerwelles Lebensgefährten Geschäfte macht. Rein rechtlich gesehen mag die Auswahl der Reisedelegation in Ordnung gewesen sein. Doch der Mangel an Gespür, den Westerwelle in seinem hohen Staatsamt zeigt, ist bedenklich für den Chef der deutschen Diplomatie."
(folgt zehn)
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