Artikel : Rubrik : Luxemburg
Kein gutes Wort am geplanten Stadion in Liwingen ließ am heutigen Mittwochmorgen der städtische Schöffenrat beim hautstädtischen «City Breakfast». Das geplante Projekt eines großen nationalen Stadions in Liwingen wird vom Schöffenrat mehr als skeptisch betrachtet.
Hauptkritikpunkt ist hierbei das geplante 75.000 Quadratmeter große Einkaufszentrum am geplanten Standort des neuen Fussballstadions in Liwingen. Denn schließlich würden öffentliche Gelder hier unter anderem zum Nutzen eines Privatinvestors eingesetzt werden.
Infrastrukturerneuerungen seien unvermeidbar, allerdings würden diese hauptsächlich denjenigen zu Gute kommen, die hier ein Einkaufszentrum errichten. Schöffe François Bausch äußerte den Vorwurf, dass das Stadion als Vorwand benutzt werde, um ein Wirtschaftsprojekt auf die Beine zu stellen. Außerdem würde der innerstädtische Einzelhandel als erstes unter diesem wirtschaftlichen Mammutvorhaben leiden.
Luxemburgs Bürgermeister Paul Helminger betonte, dass man grundsätzlich den Bau des Stadions in Liwingen befürworte, dies jedoch nicht die Idee eines dortigen Einkaufzentrums rechtfertige.
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