Artikel : Rubrik : Deutschland
Stress beeinflusst die Partnerwahl- Der Druck, genetisch gut gerüstete Nachkommen zu zeugen, stehe bei Männern unter Stress im Vordergrund, so Forscher der Universität Trier.
Die Untersuchung der Trierer Wissenschaftlerin Johanna Lass-Hennemann hat ergeben, dass die Partnerwahl von Männern, die unter Stress stehen, eher auf gegensätzliche Frauen fällt.
Für diese Studie haben 50 heterosexuelle Männer an der Untersuchung teilgenommen. Ihnen wurden Fotos von nackten Frauen gezeigt, die ihnen oder anderen Probanden ähnelten. Davon wurden 25 Männer künstlich unter Stress gesetzt und diese entschieden sich dann für Frauen, die eher gegensätzlich sind als sie selbst.
Die 25 Männer der « entspannten» Gruppe wählten hingegen Frauen aus, die ihnen durchaus ähnlich sind. Die Forscher der Studie führten dieses Verhalten auf den Urinstinkt der Männer zurück, sich in Stresssituationen möglichst einwandfrei fortzupflanzen.
Die Gegensätzlichkeit im Äußeren läßt unterschiedliches Genmaterial vermuten. Dies wiederum ist die Grundlage einer genetisch einwandfreien Fortpflanzung.
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