Artikel : Rubrik : Luxemburg
Aufgrund von illegaler Preisabsprachen sind insgesamt sieben Luxemburger Betriebe vom nationalen Wettbewerbsrat zur Rechenschaft gezogen worden. Die Beschuldigten sind zu insgesamt 145.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.
Laut Pressemitteilung des Wettbewerbrates, haben diese Firmen lukrative Geschäfte untereinander aufgeteilt. Bei Anschreibungen für zu verrichtende Arbeiten habe jeweils eine Firma ein Angebot unterbreitet, wobei die übrigen Firmen ein höheres Scheinangebot abgaben.
Selbst nach Erhärtung eines ersten Verdachts, haben die Betriebe weiter versucht, ihre Preise mittels gefälschter Marktanalysen zu rechtfertigen. Laut Angaben des Wettbewerbsrates habe das Verhalten der beanstandeten Firmen den freien Lauf der Konkurrenz verhindert, was sich wiederum negativ auf Preise, Qualität, Innovationen sowie den Wettbewerb selbst auswirken könne. Absprachen dieser Art sind aus diesem Grund vom Gesetz verboten, auch wenn sie sich nicht unmittelbar auf die Preise auswirken.
Ursrünglich waren zehn Betriebe unter den Verdacht illegaler Preisabsprachen geraten, wovon drei inzwischen wieder von der Liste der Verdächtigen gestrichen wurden. Doch gegen sieben Firmen wurde ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 145.000 Euro verhängt. Die ausführliche Mitteilung und Entscheidung des Wettbewerbsrates kann unter www.concurrence.lu eingeschaut werden.
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