Artikel : Rubrik : Deutschland
Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben die Gewerkschaften ihre Warnstreiks fortgesetzt. Im öffentlichen Nahverkehr der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz befanden sich nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi 100 Fahrerinnen und Fahrer im Ausstand. Seit Dienstbeginn um halb vier am Morgen verließ demnach keiner der 117 Busse und keine der 23 Straßenbahnen das Depot. Ab 12.00 Uhr soll der Verkehr nach und nach wieder aufgenommen werden und am frühen Nachmittag wieder planmäßig verlaufen.
Ebenfalls im Warnstreik befanden sich den Angaben zufolge die Beschäftigten der Müllabfuhren in Mainz, Ludwigshafen und Worms mit insgesamt rund 500 Beschäftigten. Im Lauf des Tages sollten je nach Dienstbeginn kommunale Kliniken, Stadtwerke, Stadtverwaltungen und verschiedene Einrichtungen der Bundeswehr und der Wasser- und Schifffahrtsämter hinzukommen. Für ganz Rheinland-Pfalz rechnete Verdi mit mehr als 3000 Streikenden in über 20 Städten und Gemeinden, unter anderem auch in Kindertagesstätten.
In Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen sind ebenfalls mehrere tausend Angestellte von Bund und Kommunen aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Am Dienstag soll die erste Streikwelle dieses Jahres mit Warnstreiks und Protesten in Berlin beendet werden. Die Gewerkschaften wollen vor der am Mittwoch beginnenden dritten Tarifrunde den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber erhöhen. Sie fordern ein Gesamtpaket, das einer Tarifanhebung um fünf Prozent entspricht.
weiter lesen
weiter lesen
weiter lesen
6°CFreitag
7°CSamstag
6°CSonntag



News352 auf Facebook




