Artikel : Rubrik : Luxemburg
Schnee-Inferno im Feierabendverkehr
03/02/2010, von Sharon Kohr
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LUXEMBURG - In vielen Landesteilen war am Dienstag Ausnahmezustand angesagt. Bäume kippten um, Lkws und Busse standen quer und bewegungslos auf den Straßen und behinderten so zusätzlich den stockenden Verkehr und kein Ende der Schneemassen in Sicht.


Schnee – wohin das Auge reicht. Den gestrigen Dienstag werden manche Autofahrer so schnell nicht mehr vergessen. Die für den Nachmittag angekündigte Schneewalze kam und legte wieder einmal den Feierabendverkehr in Luxemburg lahm. Gerade für Pendler und Grenzgänger bedeutete dies erneute Warteschlangen, Staus und Unfälle auf den Straßen und Autobahnen.

Der Luxemburger Automobilclub ACL meldete zwischen 13 Uhr und 19 Uhr bereits mehr als 50 Verkehrsbehinderungen aufgrund von Glatteisgefahr oder Starßensperrungen und Unfälle.

In vielen Landesteilen war am Dienstag Ausnahmezustand angesagt. Bäume kippten um, Lkws und Busse standen quer und bewegungslos auf den Straßen und behinderten so zusätzlich den stockenden Verkehr und kein Ende der Schneemassen in Sicht. An manchen Stellen lag bis zu einem halben Meter Schnee. Die Polizei war im Dauereinsatz und musste immer wieder Straßen perren.

Die Geschwindigkeit auf den Autobahnen musste vorübergehend auf 70 km/h begrenzt werden, um weitere Unfälle zu vermeiden. Doch bedauerlicherweise hielten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer an diese einfache Regel. Da erscheint es mehr als fraglich, warum immer noch vereinzelte Verkehrsteilnehmer mit Sommerreifen unterwegs sind.

Die Polizei berichtet von mehr als 20 Unfällen, die es am Dienstagabend auf den Straßen und Autobahnen ereignet haben. Glücklicherweise wurden letzten Angaben zufolge aber keine Menschen dabei verletzt, meist gab es nur einen Sachschaden. Einige Unfälle am Dienstagnachmittag in Luxemburg, Steinfort, Monnerich und Kreuzerbuch trugen jedoch fünf leicht Verletzte davon.

Auch der Flughafen Luxemburg wurde von den gewaltigen Schneemassen regelrecht kalt gestellt. Ab 17 Uhr ging auf dem Findel gar ncihts mehr und ein dutzend Flüge mussten am Abend komplett gestrichen werden.


Foto: Steve Eastwood/NML

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