Artikel : Rubrik : Luxemburg
Schlechte Nachrichten für sämtliche Gemeindemitglieder Luxemburgs. Aufgrund der Streusalzknappheit in den Lagern des Großherzogtums können die Straßen in den Gemeinden fortan nicht mehr mit Streusalz versorgt werden.
Auf Nachfrage beim Winterdienst «Ponts et Chaussées», hat Johny Ewertz news352 gegenüber bestätigt, dass ab sofort die Gemeinden kein Streusalz mehr zur Verfügung gestellt bekommen.
Dem Winterdienst seien in diesem Fall die Hände gebunden, da die Vorräte an Streusalz nahezu aufgebraucht sind, so Ewertz. Das was derzeit noch vorhanden ist, muss der Winterdienst für die Hauptachsen verwenden. Die Räumung der meistbefahrenen Hauptachsen und der Autobahnen muss garantiert werden. "Einzig die fünf Bezirke im Süden haben, wenn alles gut geht, noch rund 100 Tonnen Salz, was aber bestenfalls noch drei oder vier tage ausreicht", so der nahezu verzweifelte Ewertz.
Ein Frachtschiff mit einer Ladung von 1.500 Tonnen Streusalz aus Deutschland soll heute oder spätestens morgen Luxemburg über die Mosel erreichen und im Salznotstand aushelfen. Kommende Woche sollen dann weitere Streusalz-Ladungen von Deutschland aus ins Großherzogtum geliefert werden.
Dennoch sieht es für die Gemeinden vorerst mehr als schlecht aus. Viele Menschen wissen derzeit nicht, wie sie von der Arbeitsstelle wieder in ihre Wohnorte fahren sollen.
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